Übung im Industriegebiet: "Brand in einem metallverarbeitenden Betrieb"
(Mittwoch, 10.08.2011)

Zu einer größer angelegten Übung rückte die Burgbernheimer Feuerwehr ins Industriegebiet aus während viele Mitbürger den Feierabend genießen konnten: Angenommen wurde ein Brand in einem metallverarbeitenden Gewerbebetrieb, eine Person galt als vermisst. Bereits während der Anfahrt wurde eiligst die umfangreiche Schutzausrüstung angelegt, so dass gleich nach dem Eintreffen erste Erkundungstrupps in die weitläufigen Hallen der Firma Wuppermann Rohrtechnik vorrücken konnten. Aufgrund der starken Rauchentwicklung mussten die Wehrmänner dabei unter erschwerten Umständen vorgehen, da nur mit Atemschutz gearbeitet werden konnte. Anhand umfangreicher Einsatzpläne des Betriebes, die ständig im Löschfahrzeug mitgeführt werden, rückten die Floriansjünger zügig vor. "Brisant" wurde die Lage, als Kommandant Volker Prehmus seinen Kameraden über Funk mitteilte, dass auch akute Explosionsgefahr bestehe. Unter Berücksichtigung der Eigensicherung wurde somit vorrangig nach dem Vermissten gesucht, während eine zweite Gruppe die Löschwasserversorgung sowie einen Verbandsplatz aufbaute. Schon wenige Minuten später wurde der Gesuchte in einem verrauchten Öllager gefunden und dem Rettungsdienst übergeben. Auch die Brandbekämpfung gestaltete sich erfolgreich, so dass kurz darauf auch "Feuer aus!" gemeldet werden konnte.

10.08.2011


10.08.2011
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In einer anschließenden Manöverkritik beleuchtete die Einsatzleitung die wesentlichen Punkte des Geschehens. Hierbei wurde deutlich, dass der Zweck der Übung - zielgerichtetes Arbeiten mit schwerem Atemschutz sowie Verbesserung der Ortskunde - auf ganzer Linie erfüllt wurde. Gleichzeitig wurden neue taktische Erkenntnisse gewonnen, die in zukünftige Planungen mit einfließen werden.

Text und Fotos: Stefan Schuster