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Zu einer
größer angelegten Übung rückte
die Burgbernheimer Feuerwehr ins Industriegebiet
aus während viele Mitbürger den
Feierabend genießen konnten: Angenommen wurde
ein Brand in einem metallverarbeitenden
Gewerbebetrieb, eine Person galt als
vermisst. Bereits
während der Anfahrt wurde eiligst die
umfangreiche Schutzausrüstung angelegt, so
dass gleich nach dem Eintreffen erste
Erkundungstrupps in die weitläufigen Hallen
der Firma Wuppermann Rohrtechnik vorrücken
konnten. Aufgrund der starken Rauchentwicklung
mussten die Wehrmänner dabei unter erschwerten
Umständen vorgehen, da nur mit Atemschutz
gearbeitet werden konnte. Anhand umfangreicher
Einsatzpläne des Betriebes, die ständig
im Löschfahrzeug mitgeführt werden,
rückten die Floriansjünger zügig
vor. "Brisant" wurde die Lage, als Kommandant
Volker Prehmus seinen Kameraden über Funk
mitteilte, dass auch akute Explosionsgefahr
bestehe. Unter Berücksichtigung der
Eigensicherung wurde somit vorrangig nach dem
Vermissten gesucht, während eine zweite Gruppe
die Löschwasserversorgung sowie einen
Verbandsplatz aufbaute. Schon wenige Minuten
später wurde der Gesuchte in einem verrauchten
Öllager gefunden und dem Rettungsdienst
übergeben. Auch die Brandbekämpfung
gestaltete sich erfolgreich, so dass kurz darauf
auch "Feuer aus!" gemeldet werden
konnte.
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In einer anschließenden Manöverkritik
beleuchtete die Einsatzleitung die wesentlichen
Punkte des Geschehens. Hierbei wurde deutlich, dass
der Zweck der Übung - zielgerichtetes Arbeiten
mit schwerem Atemschutz sowie Verbesserung der
Ortskunde - auf ganzer Linie erfüllt wurde.
Gleichzeitig wurden neue taktische Erkenntnisse
gewonnen, die in zukünftige Planungen mit
einfließen werden.
Text und
Fotos: Stefan Schuster
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